Europa zahlt einheitlich

Ab jetzt nur noch IBAN verwenden.

 

Ab dem 1. Februar 2016 ist Europa endgültig zusammengewachsen – zumindest im Bereich des Zahlungsverkehrs. Denn: Der bargeldlose Zahlungsverkehr im EU-Binnenmarkt – also in und zwischen den EU-Mitgliedsstaaten – soll nach den Vorgaben des Gesetzgebers einheitlich sein. Dies gilt insbesondere bei der Durchführung von Überweisungen.


Seit der Einführung des Euro-Bargeldes im Jahr 2002 verfolgt der Gesetzgeber in der EU dieses Ziel. Mit der in vielen kleinen Schritten vollzogenen Harmonisierung des Zahlungsverkehrs ist der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area) entstanden.
Er umfasst alle derzeitigen 28 EU-Mitgliedsstaaten – somit auch Deutschland – sowie Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und die Schweiz.

 

Übergangsfrist endete zum 1. Februar 2016.

Bislang galten in Deutschland für die Verwendung der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl bei Überweisungen Übergangsfristen. Diese Frist endete zum 01.02.2016. Ab dann dürfen Banken nur noch Überweisungen im SEPA-Verfahren – also mit IBAN – verarbeiten.

 

Aus der Kontonummer wird die IBAN

IBAN steht für „International Bank Account Number“, sie ist also Ihre internationale Kontonummer. Die IBAN besteht aus dem Länderkennzeichen, einer Prüfzahl, der bisherigen
Bankleitzahl und der bisherigen Kontonummer.

Die IBAN finden Sie auf Ihrer VR-BankCard bzw. VR-Bank- Card Plus, Ihren Kontoauszügen und in den Kontoinformationen im Online-Banking.

BIC fällt zum 01.02.2016 (fast) weg

Zum 01.02.2016 wird es bei grenzüberschreitenden Zahlungen im EU-Binnenmarkt noch einfacher. Denn dann muss der BIC (Business Identifier Code) nur noch für grenzüberschreitende Zahlungen in Länder außerhalb des EU-Gebiets – zum Beispiel in die Schweiz – angegeben werden.